Bognerwirt Absam - der Blog
Mit ‘Walburga Schindl’ getaggte Artikel
Gedichte von Walburga Schindl III – Landgasthof Bogner Absam Tirol
Donnerstag, 01. Oktober 2009Gedichte von Walburga Schindl I – Landgasthof Bogner Absam – Tirol
Montag, 24. August 2009Edelweiß
Es sei mein Herz ein Edelweiß, So einfach, zart und rein, Das still sich schmiegt an deine Brust Und lebt für dich allein. Und so wie diese Blume gleich In Sonnenstrahl und Sturm sich hält, So halt ich mich an dich allein, Du bist dann meine Welt.
Walburga Schindl – Landgasthof Bogner
Montag, 06. Juli 2009Walburga Schindl – die Geschichte
Mittwoch, 01. Juli 2009Mit sieben Jahren wurde sie Vaterwaise. Fortan kümmerte sich ihr geistlicher Onkel Sebastian Ruef um sie und nahm großen Einfluss auf ihre Erziehung. Sebastian Ruef war der Bruder ihrer Mutter. Adolf Pichler bezeichnete ihn als gescheitesten Mann, den Tirol im 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. Walpurga verbrachte einige Jahre bei ihrem Onkel in Tobadill im Stanzertal, wo er als Kurator wirkte. Später war Ruef Kaplan in Hall in Tirol. Er war es, der Walpurga anregte, sich mit Literatur zu befassen. Sie las denn auch Goethe, Platen, Rückert u.a. und begann selbst zu schreiben.
Im Jahre 1848 musste sich der kaiserliche Hof infolge großer innenpolitischer Unruhen fluchtartig von Wien nach Innsbruck absetzen. Erzherzogin Sophie, die Mutter Franz Josefs, der noch im selben Jahr den Kaiserthron bestieg, kam auf ihren Spaziergängen in Innsbruck und Umgebung öfters nach Absam. Dort lernte sie die Bognerwirtin und ihre damals 22-jährige Tochter kennen und schätzen. Die Erzherzogin und ihre Hofdamen waren entzückt von Walpurgas Anmut, Heiterkeit und geistlichem Mutterwitz. Es entwickelte sich aus dieser Bekanntschaft ein Briefwechsel zwischen der Kaiserinmutter und dem “Bogner Burgele”, der acht Jahre anhielt. In jedem ihrer Briefe an Walpurga brachte die Erzherzogin ihre Liebe zu Tirol und seinen “frommen und getreuen” Bewohnern zum Ausdruck und auch ihre Sehnsucht, das geliebte Land wiederzusehen.
Walpurga heiratete einen Geometer und zog mit ihrem Gatten zuletzt nach Kremnitz (damals Ungarn, jetzt CSSR), wo sie, erst 46 Jahre alt, starb und begraben wurde. Nach einer Fußverletzung war sie die letzten sieben Jahre ans Bett gefesselt.

